Jüdische Spuren im pilsener Bezirk
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Jewish Route in the Pilsen Region - HOME

Spalene Porici     Spalene Porici
Brenn - Poritschen, Pilsen Süd
Die jüdische Bevölkerung war hier wahrscheinlich schon vor dem Jahr 1623, anderen Quellen nach erst nach dem dreissigjährigen Krieg. Anfangs wohnten jüdische Familien zerstreut, im Jahre 1680 wurden die ersten Häuser der späteren jüdischen Strasse erbaut. Heute sind die Häuser umgebaut, da sie von Brand und Hochwasser oft beschädigt wurden. Man findet hier Gebäude der ehemaligen Schule oder auch das Metzgerhaus mit der erhaltenen schwarzen Küche mit Milch- und Fleischteil.
Hinter dem Haus beim Bach stand bis zum Jahr 1946 die Synagoge und hier war auch wahrscheinlich die Mikwe , welches von archäologischen Ausgrabungen bestätigt sein soll.
Die Zahl der jüdischen Familien stieg nach und nach, so auch dementsprechend die Bedeutung der jüdischen Gemeinde. Im Jahre 1825 wurde hier sogar ein Krankenhaus für wandernde Glaubensbrüder errichtet, später ging aber die Zahl herunter. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg waren hier nur noch 8 Männer und 2 Frauen, welche deportiert wurden. Das Konzentrationslager haben nur 2 Frauen überlebt und später siedelten sie aus der Tschechischen Republik weg. Beachtenswert ist das Schicksal von František Ehrmann und seiner Frau, welche sich im naheliegenden Dorf Nechanice zweieinhalb Jahre beim Matěj Homola versteckt haben.
Der jüdische Friedhof liegt am Gemeinderand wurde kürzlich neu renoviert. Es sind hier erhaltene Grabsteine mit plastischer Beschmückung und neuere Grabsteine zu sehen.
Die jüdische Gemeinde bei Saint Veit Domkapitel blühte auch wirtschaftlich. Eben in Spálené Poříčí wurde im Jahre 1865 eine Zündholzfabrik vom jüdischen Unternehmer Eckstein gegründet. Erst nach ihrem Auflösen hat sich Zündholzfabrik in Sušice entwickelt.
Älteste Herren der Festung und Gemeinde war die Adelsfamilie von Rožmitál, die im Jahre 1239 dieses Gut an Kloster in Kladruby verkauft hat. Seit Mitte des 14. Jh. war die Gemeinde wieder in Händen der Profanen. Zur Stadt wurde die Gemeinde wahrscheinlich im 16. Jh. erhoben. Aus der Zeit ist auch das Stadtwappen. Die Glaubenstoleranz verging während des dreissigjährigen Krieges, wo Poříčí abbrannte, daherauch der Name Spálené (verbranntes). Bis Mitte des 18. Jh. waren hier viele Adelsfamilien, bis im Jahre 1749 das Gut an das Prager Domkapitel verkauft wurde, die auch das hiesige Pfarramt zum Dekanat erhob. 
Anfang des 17. Jh. wurde an Stelle der ehemaligen Festung ein Schloss im Spätrenaissancestil erbaut, mit späteren Umbauten. Bei letzten Restaurationsarbeiten wurde eine seltene Renaissancedecke entdeckt. Im Schloss ist die kirchliche Mittelschule. Der Hauptsaal dient zu Lesungen und es ist hier auch die Ausstellung der örtlichen Geschichte und des Gewerbes.
Die Bildungstradition ist in der Stadt über 200 Jahre alt. Seit 1820 war hier die patriotische "Lesergesellschaft", eine der bedeutendsten in der ganzen Region.
Die Pfarrkirche des Heiligen Nikolai ist schon im 14. Jh. nachgewiesen, heute mit Barockumbauten. Im 18. Jh. wurde auch das Dekanatgebäude zugebaut, daran erinnert eine Gedenktafel an Jindřich Šimon Baar (1894/1894) und auch die Gründung der bereits dritten Lesergemeinde im Jahre 1820. Die meisten Gebäude in der Stadt sind schön renoviert, wie auch der Hof an der Strasse nach Pilsen. Bei manchen sind Volksbarockschilder zu sehen.

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