Jüdische Spuren im pilsener Bezirk
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Jewish Route in the Pilsen Region - HOME

Nepomuk     Nepomuk
Die Geschichte der Stadt Nepomuk ist sehr eng mit der Kirche verbunden. Die Tradition der jüdischen Besiedlung ist daher ziemlich jung und hat nie grössere Bedeutung erreicht. Aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. ist die Erinnerung an eine Gebetstelle in Bürgerhaus. Eine vergleichbare Situation war wahrscheinlich auch im naheliegendem Klášter.
Ende des 19. Jh. gab es in Nepomuk eine private jüdische Schule, die aber Anfang des 20. Jh. einging und jüdische Kinder - genau wie auch sonst in der Umgebung - die normale staatliche Schule besucht haben.
Bedeutsamere Spuren hat die jüdische Besiedlung nicht hinterlassen.
Die historische und örtliche Situation ist aber komplizierter. Die Stadt Nepomuk wird schon Mitte des 13. Jh. als Marktdorf Pomuk im Kircheneigentum erwähnt. Im 14. Jh. wurde es um das Dorf Přesanice erweitert und kurz vor den Hussitenkriegen, schon als Nepomuk zum Städtchen erhoben. Ein Eigenes Zisterzienserkloster, welches die Stadt berühmt machte, wurde Mitte des 12. Jh. vom Adel seitlich der Stadt am Grünen Berg gebaut. Bis zu den Hussitenkriegen waren beide Stellen mit der gemeinsamen Geschichte verbunden. Im Jahr 1420 wurde das Kloster zerstört und die Mönche vertrieben, trotz mehrerer Versuche ist es nicht gelungen es zu erneuern.
Seit dem 15. Jh. gehörte die Stadt Nepomuk der Adelsfamilie Sternberg (später Martinic) und an Stelle des Klosters entstand die gleichnamige Gemeinde Klášter.
Nepomuk wurde zur Stadt erst im Jahr 1730.
Trotz bewegter Geschichte sind in der Stadt manche bedeutsame Denkmäler erhalten geblieben. Die Geschichte der Kirche des Heiligen Jakob zieht sich bis in das 12. Jh. zurück - die Zeit der Gründung des naheliegenden Klosters. Deutlichen Umbau erlebte die Kirche schon im 13. Jh., später wurde sie auch im Barockstil umgebaut. Ende des 18. Jh., dank der Josefreformen, wandelte sich die Kirche zu einem Speicher um. Ende des 19. Jh. bekam die Kirche den ehemaligen kirchlichen Ruhm zurück und sie wurde im neugotischem Stil umgebaut.
Ein weiterer interessanter Bau ist die Barockkirche des Heiligen Johann Nepomuk, von Sternbergs Familie im 17. Jh. gegründet, später dann von Martinic Familie im Hochbarock umgebaut. Dieser Barockumbau wird dem Kilian Ignaz Dientzenhofer zugeschrieben. Wahrscheinlich hat dieser Architekt auch Gebäude des Erzdekanats (Haus Nr. 1 bei Kirche des Heiligen Jakob) umgebaut. 
Bekannteste, mit Nepomuk verbundene Persönlichkeit, ist der Heilige, dessen Statue praktisch in der ganzen katholischen Welt zu finden ist. Der Heilige Johann Nepomuk ist hier geboren. Sein Schicksal ist genügend aus vielen Legenden bekannt, bekannt ist auch sein wunderschöner silberner Grabstein im St. Veit Dom in Prag.

Weniger bekannt sind weitere Persönlichkeiten:
August Němejc (1861 - 1938), Landsmann, Maler örtlichen Bedeutung. Unter anderem auch Autor des Vorhanges im Tyl Theater in Pilsen malte auch Lünetten im Gebäude des Westböhmischen Museums in Pilsen.
Josef Ondřej Liboslav Rettig (1821 - 1871), Sohn der bekannten Volksaufklärerin, Autorin des bekannten Kochbuches wurde zum Priester. In Nepomuk war er Rektor des ehemaligen Piaristeninternats. Sein ganzes Leben war mit Naturwissenschaften verbunden, er hat hier sogar eine Meteorologische Beobachtungsstelle gegründet. Er ist am örtlichen Friedhof begraben.
Problematisch ist der Anlass verbunden mit dem Fund der sog. "Grünberger Handschrift", welche sich später als eine Fälschung des eigenen Erfinders Václav Hanka ergab.

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