Jüdische Spuren im pilsener Bezirk
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Jewish Route in the Pilsen Region - HOME

Merklin     Merklin   Gemeinde Přeštice - Ptenín
Die jüdische Besiedlung ist in Merklín vor dem Jahr 1685 nachweisbar. Die Synagoge (Haus Nr. 126) hinter der Brücke links am Bach wurde bedeutsam umgebaut. In der Gemeinde war eine private deutsche jüdische Schule. Wegen Familienmangel wurde die jüdische Gemeinde im Jahre 1890 aufgelöst, die übriggebliebene Bevölkerung hat den Holocaust bis auf eine Frau nicht überlebt. Der hiesige jüdische Friedhof ist nicht leicht zu finden, trotzdem empfehlen wir den Besuch. Der Friedhof liegt weit entfernt von der Gemeinde. Man muss gleich hinter dem Bach Richtung Ptenín abbiegen und einen Waldweg passieren. Ganz am Waldrand, wo schon die Gemeinde Ptenín zu sehen ist führt ein schmaler Weg links in den Wald. Ein paar Meter weiter sind schon die ersten Grabsteine zu sehen, auch ein Teil der Friedhofmauer ist erhalten. Es handelt sich hier um ein sehr wertvolles Beispiel vom Waldfriedhof mit mehreren Grabsteinen vom Anfang des 18. Jh.
Dem Adelsstamm von Merklín nach war hier schon im 14. Jh. eine Festung. Die Familie verkaufte Merklín im Jahre 1496. Der Adelsstamm von Merklín gehört zu den ältesten Adelsfamilien Böhmens, letzter direkter Nachfolger starb erst im Jahre 1748.
Grosse Umbauten wurden im 17. Jh. durchgeführt, als die Festung zu einem bequemeren Schloss umgebaut wurde. Weitere Umbauten folgten dann im 18., später noch im 19. und 20. Jh. Mächtige Mauern und die dominante Lage über dem Teich weisen auf die mittelalterliche Vergangenheit hin. Im neu renovierten Schloss sind heute Räumlichkeiten des Gemeindeamtes, umliegende Wirtschaftsgebäude sind noch in einem ziemlich erbärmlichen Zustand. Imposant wirkt der Barockspeicher am Rande des Schlossparks.
Ende des 17. Jh. wurde auch die früher gotische Kirche des Heiligen Nikolai umgebaut. Nach Brand Anfang des 19. h. wurde sie neu erbaut. Dieser Zeit entspricht auch die meiste Einrichtung der Kirche - das Bild am Hauptaltar ist vom damaligen Direktor der bildenden Akademie Josef Bergler. An Gotik erinnert nur Holzstatue der Madonna.
Eine interessante Geschichte hat die ganze Umgebung von Merklín, schon seit 19. Jh. wurden hier prähistorische Grabhügel gefunden.
Die Arbesstrasse erinnert an die spätere Geschichte, sein Vater hat hier oft den bekannten Schriftsteller und Journalisten Jakub Arbes besucht.

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