Jüdische Spuren im pilsener Bezirk
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Jewish Route in the Pilsen Region - HOME

Kozlany     Kozlany
Die jüdische Gemeinde gab es in Kožlany im 17. und 18.Jh., wegen Familienmangel ging sie aber in der ersten Hälfte des 19. Jh. ein.
Jüdische Besiedlung ist seit dem Jahr 1672 nachgewiesen, um das Jahr 1700 wurde höchstwahrscheinlich der jüdische Friedhof gegründet. Die Herrschaft war nicht allzu tolerant und so wurde dem Friedhof eine 2 km weit liegende verachtete Stelle zugewiesen. Sie liegt am sog. Galgenhügel, wo früher der Schaffort lag. Am Friedhof mit erhaltenen Mauer sind ein paar neue und alte Grabsteine. Später, als die jüdische Gemeinde aufgelöst wurde, diente der Friedhof der naheliegenden Gemeinde Kůzová und es wurde hier bis ins Jahr 1940 beigesetzt.
Die Gemeinde wird das erste mal während der Herrschaft des Königs Vladislav I. im 13. Jh. erwähnt. Dieser hat die Gemeinde dem Kloster in Plasy geschenkt, später hat er es sich anders überlegt und gegen ein anderes Dorf umgetauscht. Sein Sohn Přemysl Otakar II. hat diese Ortschaft sehr oft besucht und ein Jagdschlösschen und einen Hof hier erbaut. Später hat die Gemeinde verschiedene Inhaber gehabt, der heutige Name ist von Oto Kožlanský z Kožlan, welcher hier mit Zustimmung des Königs Jan Luxemburger eine Stadt gründete. Stadtrechte wurden erst zu Karl IV. (1351) erteilt. Reste der Festung sind heute noch am Zusammenfluss der beiden Hrádecký und Studený zu sehen.
Die Pfarrkirche des Heiligen .............wird zum erstenmal im Jahre 1384 erwähnt und wurde im 18. Jh. barock umgebaut. Im Presbyter wurden Fragmente von gotischen Gemälden aus dem 14. Jh. entdeckt. Die Kircheneinrichtung kommt meistens aus dem 18. und 19. Jh., der Barockseitenaltar kommt aus dem erlösten Dominikanerkloster in Pilsen. Schon im 18. Jh. war in der Gemeinde starke Gewerbetradition der Volkskeramik, eine technische Seltenheit - ein Töpferofen ist im Haus Nr. 299 zu sehen.
Im Gebäude der ehemaligen Schule neben der Kirche wurde im Jahre 1946 ein Museum errichtet. Es wird unter anderem an zwei bedeutsame Persönlichkeiten erinnert. Bildhauer Václav Levý (1820-1870) hat diese Schule als Kind besucht. Später war er Tischlerlehrling, aber dank des örtlichen Pfarrers war ihm das Pilsener Kloster offen, später ist er Bildhauer geworden. Schöpfer sehr interessanter Statuen war der Lehrer des berühmten Josef Václav Myslbek, Gründer der modernen tschechischen Bildhauerkunst.
Der zweite tschechische Präsident Edvard Beneš (1884 - 1948) ist in Kožlany geboren. Nach 1918 war er erster tschechischer Aussenminister, seit 1935 dann Präsident. Er leitete die Exilregierung in London, trat nach Februar 1948 ab und verstarb kurz darauf.

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