Jüdische Spuren im pilsener Bezirk
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Jewish Route in the Pilsen Region - HOME

Chyse     Chyse - Chiesch
Zu früheren Zeiten wurde gefühllos in das ehemalige jüdische Ghetto eingegriffen. Das Ghetto lag mitten in der Gemeinde in der Ecke des Marktplatzes gleich neben dem Rathaus. Von ursprünglichen Bauten ist nichts übrig geblieben, auch die Synagoge und der Friedhof wurden in den 70. Jahren vernichtet.
Chyše ist eine altertümliche Stelle, dessen Geschichte im 12. Jh. anfängt. Erstmals erwähnt ist Chyše im Jahr 1169. Eine Festung musste schon eher entstehen, da hier der Onolen, Sohn von Střez geboren wurde, der den König Vladislav nach Mailand im Jahre 1158 begleitet hat. 
Die Festung wurde später zur Burg umgebaut, aber auch die ist nicht zu finden. Heute steht an dieser Stelle ein Schloss nach neugotischen Umbauten einer Renaissancesiedlung. Autor dieser Umbauten ist Ignaz Ullman, welcher hier nach Mitte des 19. Jh. für die damalige Adelsfamilie Lažanský aus Buková wirkte. Eben für diese Familie war als Erzieher kurz auch der bekannteste Schriftsteller Karel Čapek tätig. Er war hier im Jahre 1917.Die Beschreibung des Schlosses hat er später in seinem Werk Krakatit ausgenützt. Das Schloss gehört heute wieder der Familie und ist fast ganz renoviert. Der Öffentlichkeit ist ein örtliches Museum und ein Denkmal von Karel Čapek gewidmet.
Die Schicksale der Gemeinde sind eng mit Obrigkeiten verbunden. Im Jahre 1473 wurde die Gemeinde zur Stadt erhöht und auch die Befestigung erbaut. Aus dieser Zeit ist auch das ehemalige Karmeliterkloster, das Ende des 18. Jh. aufgelöst wurde. Zum Kloster gehörte die Kirche des Namen Jungfrau Maria. Das ganze Gelände wurde kostenreich im Barockstil mit wertvoller Ausrichtung umgebaut, ist heute jedoch verwüstet. Zu kirchlichen Bauten gehörte auch die ehemalige Pfarrkirche am Hügel, Spitzberg genannt. Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes ist auch eine Barockkirche aus Mitte des 17. Jh., der umliegende Friedhof mit vielen deutschen Grabsteinen wird nach und nach renoviert. Dies betrifft auch die Kirche, deren Zukunft aber umstritten ist.
Der sozialistische Umbau hat die Gemeinde schwer beschädigt und leider auch den eigenen historischen Kern betroffen. Neben ein paar erhaltenen Barockhäusern sind nur Wohnhäuser zu finden.

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